Infektionssprechstunde

Seit dem 01.10.2020 bietet das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der PRIMEDUS Schwerpunkt Diabetologie GmbH eine „Infektionssprechstunde“ zur Diagnostik und Behandlung von Patienten mit akuten infektiösen Atemwegsinfekten im Altkreis Osterode an. Die „Infektionspraxis“ ist auf Initiative der Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (Göttingen) kurzfristig genehmigt wurden und soll zur Entlastung und Freihaltung der umliegenden Praxen in der „Infektsaison“ im Rahmen der Corona-Pandemie beitragen.

Die „Infektionssprechstunde“ findet in den Räumen des MVZ in der Abgunst 1a, 37520 Osterode am Harz, am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von jeweils 12:30 bis 14:00 Uhr statt und wird ggf. bedarfsorientiert zeitlich erweitert. Sie wird von Herrn Dr. G.-F. Lieber durchgeführt und für Patienten jeglicher Altersgruppe angeboten. Die Behandlung in der „Infektionspraxis“ ist nur nach telefonischer Voranmeldung während der normalen Sprechzeiten des MVZ zwischen 08:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer: 05522-506070 möglich.

Patienten mit akutem infektiösem Atemwegsinfekt sollten sich zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt melden. Die Steuerung der Patienten zur passenden Behandlung bleibt in der Verantwortung des jeweiligen Hausarztes. Wenn der Patient an einem akuten infektiösen Atemwegsinfekt leidet und keiner stationären Behandlung bedarf, sollte ein Termin in der lokalen Diagnostik-​ und Behandlungseinheit („Infektionspraxis“) vereinbart werden. Die umliegenden Hausärzte können hierfür eine Überweisung ausstellen. Die Weiterbehandlung der Patienten kann nach Ausschluss einer Coronavirus-Infektion (SARS-CoV-2-Infektion) durch den jeweiligen Hausarzt erfolgen.

Wir bitten darum die erforderlichen Hygienemaßnahmen, wie vor allem die Abstandsregel, Hustenetikette, Händedesinfektion und Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes, bei Betreten des MVZ einzuhalten.

Die Trennung von Patientenströmen ist eine der wichtigsten Maßnahmen um den verbesserten Infektionsschutz von Risikogruppen und medizinischen Personal in der derzeitigen dynamischen Situation zu gewährleisten.

Untersuchung auf Coronavirus SARS-CoV-2:

Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 wird je nach klinischer Situation und Fragestellung Untersuchungsmaterial aus den oberen Atemwegen mittels Nasen-Rachen-Abstrich entnommen.

  • Direkter Erregernachweis durch RT-PCR

Für eine labordiagnostische Untersuchung zur Klärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme entwickelt und validiert. Sie gelten als „Goldstandard“ für die Diagnostik. Das Ergebnis der Labortest leigt meist nach 1-3 tagen vor.

Die Kosten für den Erregernachweis durch RT-PCR übernimmt die Krankenkasse.

  • Antigennachweise

Das Antigen-(Schnell-)testformat basiert auf dem Nachweis von viralem Protein in respiratorischen Probenmaterialien. Antigen (AG)-Teste können bei Erfüllung definierter Anforderungen dort eine sinnvolle Ergänzung der (PCR-)Testkapazitäten darstellen, wo in der frühen Phase der Infektion schnell (vor Ort) eine erste (Vor-)Entscheidung über das mögliche Vorliegen einer übertragungsrelevanten Infektion bei einer Person gefällt werden soll. Das Testergebnis liegt nach 15-30 Minuten vor.

Die Kosten für den Antigentest trägt der Patient (m/w/d).